Seit 2006 betrachte ich die Welt durch den Sucher und arbeite als freiberuflicher Journalist und Fotograf. Stilistisch kann ich dabei auf eine Ausbildung als Mediengestalter im Druckstudio in Düsseldorf und ein Bachelor-Studium an der Fachhochschule Gelsenkirchen im Fachbereich Journalismus und Public Relations zurückgreifen. Kulturellen Thematiken und Zusammenhängen habe ich mich in einem Master-Studium im Fachgebiet Kultur- & Sozialanthropologie an der Philipps-Universität Marburg gewidmet. Dieses Wissen konnte ich durch Studien- und Arbeitsaufenthalte in der Karibik, Asien, Afrika und Fenno-Skandinavien vertiefen. Seit 2010 verantworte ich beim Marburger Verein TERRA TECH Förderprojekte die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Borderline-Erfahrung

Nach dem Frühstück geht es zur Enguri-Brücke. Diese bildet einen der offiziellen Übergänge von Georgien nach Abchasien. Während die Georgien die Grenze nur als Trennlinie zweier georgische Distrikte anerkennen, bildet sie für Abchasen und Russen eine Staatsgrenze. Im Vorfeld hatte ich mir diesen Ort sehr eindrucksvoll vorgestellt. Jetzt und hier ist es schon fast ernüchternd:…

Harter Forscher-Alltag

Ab heute wird es ernst. Von nun an zählen Ergebnisse. Wir teilen unsere 10er Gruppe in kleinere Kommandoeinheiten auf und schwärmen aus. Ziel ist es in Zugdidi möglichst viel über den grenzüberschreitenden Handel zu lernen. Dabei möchten wir herausfinden, ob und wenn ja, von wem und warum geschmuggelt wird. Meine Team stapft einfach zur Monitoring…

Go West

Auf in den Westen! Naja, zumindest den Georgischen. Unsere Gruppe fährt heute nach Zugdidi. Zugwas? – Zugdidi, :-D. Einfach der großen Straße von Tbilisi nach Abchasien nehmen und einige Kilometer bevor einen die freundlichen Polizisten an der doch sehr unterschiedlich wahrgenommenen Grenzen aufhalten, liegt Zugdidi. Doch zur Stadt bestimmt später mehr. Erst mal zur Fahrt…

Nebenstraßen

Nach der Uni bemühen wir uns, mit einer kleinen Gruppe in der Stadt verloren zu gehen. Das gelingt zwar nur bedingt, aber durch das Herumstromern bekommen wir neue Einblicke in und Ausblicke auf die Stadt. In den Seitenstraßen treffen wir doch auf andere Bilder als auf den Hauptstraßen. Und von der armenischen Kirche auf dem…

Ein Kompliment auf Armenisch

Während ich im Hotel-Foyer sitze und an meinem Blog schreibe, höre ich die wohl beste Schmeichelei der Welt. Einer der Armenier bitte eine Kommilitonin für ihn zu übersetzen, denn er möchte Greta, einem deutschen Gruppenmitglied ein Kompliment machen. Er habe festgestellt, dass für ihn alle deutschen Frauen gleich aussehen – alle wie Angela Merkel. Aber…

Universitäre Eigenheiten

Wir sind ja zum arbeiten hier und so steht heute der erste Uni-Tag an, leider ohne Schultüte, :-D. Nach dem Frühstück geht es los. Die ist nur drei Fahrtminuten vom Hotel entfernt. Die Ausstattung des Konferenzsaals ist beeindruckend, ein großer Rundtisch mit Mikrofonanlage. Diese sorgt für einige Erheiterung, denn teilweise biete sie beeindruckend Klangerlebnisse wie…

Memonzons Sakartvelo

Ein neues Abenteuer wartet. Für die nächsten drei Wochen heißt es “Memonzons Sakartvelo = Ich liebe Georgien”. Hm, den Wahrheitsgehalt dieses Satzes werde ich in der nächsten Zeit herausfinden. Aber selbst wenn es dann doch mal nicht so seien sollte, wird eine derart geäußerte Notlüge bestimmt dafür sorgen, dass es so ist, :-D. Oder weniger…